Hendrik Schulz – Bürgermeisterkandidat der SPD in Moormerland

„Das Fehnbild, die ortstypische Bauweise, darf nicht verloren gehen. Daher werde ich mich für eine strengere Regulierung von mehrgeschossigen Bauten einsetzen, wir dürfen Moormerland nicht an Investoren verkaufen, die Moormerland als Kapitalanlage verstehen."

Bild: Japps

 

Hendrik Schulz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat Moormerland, wurde am 25. April offiziell von seiner Partei zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie haben die Genossinnen und Genossen in Moormerland erstmals ihren Kandidaten in einer digitalen Mitgliederversammlung und per Briefwahl gekürt. Ursprünglich war die Versammlung vor Ort geplant, diese wurde aber aufgrund der steigenden Inzidenzwerte abgesagt.  Die digitale Mitgliederversammlung startete am 10.04.21 um 15:00 Uhr. In dieser wurde Hendrik Schulz vom OV Neermoor und vom Vorstand des Gemeindeverbandes als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Weitere Kandidatinnen oder Kandidaten gab es nicht.

Hendrik Schulz stellte sich zunächst in der Online-Konferenz vor und beantwortete im Anschluss offene Fragen der Parteimitglieder.  In einer motivierenden, zukunftsorientierten und richtungsweisenden Rede stellte er einige seiner Positionen heraus: Neben dem Ausbau von Rad- und Wanderwegen, der Digitalisierung der Kommune, der Förderung des Tourismus, mehr Angeboten für Jugendliche und Senioren und vieler weiterer Punkte machte er auch seine Position zu mehrgeschossigen Bauten deutlich: „Das Fehnbild, die ortstypische Bauweise, darf nicht verloren gehen. Daher werde ich mich für eine strengere Regulierung von mehrgeschossigen Bauten einsetzen, wir dürfen Moormerland nicht an Investoren verkaufen, die Moormerland als Kapitalanlage verstehen.“ Während andere Parteien über eine Reduzierung oder Zusammenlegung von Feuerwehren diskutieren, lehnt Schulz dies kategorisch ab: „Wenn andere versuchen unsere Feuerwehren zu diskreditieren, werden wir uns vor die Männer, Frauen und Kinder unserer Feuerwehren stellen.“ Generell will Hendrik Schulz auch in der Kommunikation einen anderen Weg beschreiten: „Ich will das Probleme nicht nur benannt, sondern gleichzeitig Lösungen gesucht werden und sollten diese mal nicht einheitlich getroffen werden können, müssen Alternativen gesucht werden, die für jede/jeden fair sind. Nur gemeinsam können wir dies schaffen. Das wird nicht immer einfach und erfordert manchmal auch etwas Mut, Neues zu wagen, doch genau dafür stehe ich “, führt er unter anderem aus.

Im Anschluss wurden alle SPD Mitglieder per Briefwahl aufgefordert ihre Stimme abzugeben. Beim stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Janssen waren insgesamt 103 Briefe eingegangen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 62,4%. Von den 94 gültige Stimmen stimmten 82 für Hendrik Schulz als Bürgermeisterkandidaten. Dies entspricht 88,2% der Stimmen. Weiterhin gab es 11 Gegenstimmen und einer Enthaltung.

Hendrik Schulz bedankte sich für das große Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde und führte aus: „Ich möchte mit Mut und Vertrauen in unsere Gemeinde vorangehen und als Bürgermeister meinen Beitrag leisten. Besinnen wir uns und auch die Gemeinde auf die Stärken, die wir haben und lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten, dafür trete ich ein.“

Carsten Janssen gratulierte dem Kandidaten Hendrik Schulz zu seinem Ergebnis und beide stimmten zusammen die Mitglieder darauf ein, dass nun ein harter und fairer Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters beginnt. Im Anschluss gab es noch ein Geschenk von der Fraktion und des Gemeindeverbandes an Jacqueline und Hendrik Schulz, die sich vor wenigen Tagen über die Geburt ihrer Tochter Mara Sophie freuen konnten.